Poetische Abenteuer
By Abalathes | September 2, 2010
Einsam und im weiten Eise
zieht ein Unhold sein Kreise.
Ständig liegt er auf der Lauer,
denn gräßlich ist der Gigentaur.
Doch sein Ende ist nicht fern,
denn er begegnet nun dem Herrn,
der ihn nur einmal kurz besucht
und ihn dann wie im Flug verflucht.
Und gleich zieht der Meister weiter
nach Osten reist der schwarze Reiter
bis am Horizont Gallgrimm auftaucht,
denn dort wird er dringend gebraucht.
Stolz allerdings wäre verfrüht:
Schwachköpfe, wo man hinsieht!
Doch er hilft gern und schaut zuvor,
noch einmal kurz ins Alchemielabor.
Denn die Seuche hat sich hier verbreitet,
was ihm aber keinen Schreck bereitet.
Er nimmt die Dinge in die Hand
und eilt sogleich zum nahen Strand,
um das Unheil abzuwehren,
um den Reichtum zu vermehren.
Er ging furchtlos los und tat es
Unser großer Meister, Abalathes!
Er stoppt die scharlachrote Invasion
und stürmt ihre Bastion.
Hört nicht ihr angstvolles Gewimmer -
er hält sie auf, und das für immer.
Kehrt schon bald zurück mit reicher Beute
die verteilt er dann an seine Leute.
Und in Gallgrimm tönt es lange noch:
Abalathes lebe hoch!
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Das unbeliebte “Sich beliebt machen”
By Abalathes | August 29, 2010
Normalerweise bin ich es nicht gewohnt, Zeit dafür zu investieren, um mich beliebt zu machen. Das passiert normalerweise einfach so nebenher, weil ich so ein sympathischer Untoter bin. Ab und zu muss ich dazu zu schlagkräftigeren Mitteln greifen und ein wenig Fluchen, etwa bei einigen widerspenstigen Allianzlern, aber am Ende lieben sie mich. Aber wenn sich beliebt sein in dem Ruf eines kleines Volkes misst, wird die Sache schwieriger. Man kann sie nicht einfach vernichten, denn wenn man jedes Völkchen vernichtet, kann einen ja keiner mehr bewundern und verehren. Und da heißt es Klinken putzen und aus diesem Grund richte ich es ein, dass ich nach meinem Angelausflug im Sholazarbecken, noch einen Höfklichkeitsbesuch bei den Wildherzen mache, um dort ein paar Nettigkeitsaufträge zu übernehmen.
Anschließend fliege ich weiter ins Schattenmondtal zu den Netherschwingen. Auf dem Weg mache ich noch einen kurzen Zwischenstopp bei Sra’this in den Wäldern von Terokkar, um ihm eine makellose arkane Essenz aus dem Kreuz zu leiern. Leider habe ich vergessen, im Auktionshaus nach Teufelsstahlbahren, Adamantitrahmen und Khoriumkraftkern zu fragen, so dass ich mit der Essenz auch nicht richtig was anfangen kann.
Bei den Netherschwingen erwartet mich wieder das gleiche Tun, wie üblich. Heimlich verstecke ich meine Netherschwingenkristalle wenigstens hinter einer abgelegenen Hütte, denn ich habe mittlerweile hunderte davon und werde einfach nur dreißig am Tag los. Geliebt werden ist eigentlich ganz einfach, aber auf diplomatischen Weg einen Ruf aufzubauen ist eine Ochsentour, der Weg den jeder Herrscher durch die Provinzen machen muss, vor geringem Publikum, bis er am Ende ganz oben in den Charts steht. Da kommt es auf jeden Mann an, und darum lasse ich sogar den Allianzsschurken Zisu am Leben, der sich in den Netherschwingenminen als Opfer präsentiert. Bestimmt war das auch irgendso ein Test oder eine Prüfung. Aber darauf falle ich nicht rein, denn heute bin ich auf diplomatischer Mission. Auch, wenn es so unendlich schwer fällt.
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Geschäfte wie üblich
By Abalathes | August 26, 2010
Auch wenn die Turnsportgruppe und der Akrobatenverband weiterhin zu meiner Unterhaltung turnt: Meine Geschäfte laufen derzeit eher langsam. Jeder Besuch im Auktionshaus macht mich zwar um etwa 100 Goldstücke reicher, doch letztlich sind das Erdnüsse und so habe ich meine Ausrüstung bislang nur unwesentlich verbessern können:
Stärke: 68
Beweglichkeit: 75
Ausdauer: 861
Intelligenz: 862
Willenskraft: 462
Rüstung: 1970
========
Schadensbonus: 1115
Heilungsbonus: 1115
Trefferwertung:163
Kritisch: 22,75%
Tempowertung: 106
Regeneration: 235
========
Gesundheit: 16,062
Mana: 17,001
========
Gearscore: 3167
Immerhin kleine Verbesserungen konnte ich machen, allerdings scheint meine Ausrüstung noch nicht ganz so gut zu sein, wie der sogenannte “Gearscore” besagt, den ich mir von einem unabhängigen Gutachter habe ermitteln lassen. Aber gut ich arbeite dran und schließlich machen Leute Kleider und nicht umgekehrt.
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Der Steinbruch am blutigen See
By Abalathes | August 24, 2010
Marca Balzer, die Frau mit den seltsamen Angelaufträgen hat wieder einen neuen Plan entworfen. Sie ist da in gewisser Weise schlimmer als die Nesingwarys mit ihren Jagdaufträgen, die immerhin in der gleichen Region zu erledigen waren, in der sie sich auch selbst aufgehalten haben. Bei Marcas Aufträgen muss man hingegen reisen. In diesem Fall bis in die Boreanische Tundra. Dort soll ich einen Gegner töten und sein Blut in einen See gießen, um spezielle vampirartige Fische herbeizulocken und dann zu angeln. Die Salzseen direkt bei Taunka’le kann sie aber nicht gemeint haben, denn diese sind recht flach und die umherlaufenden Kretauren sind viel zu seltsam, um Blut zu haben. Dennoch habe ich es ausprobiert, aber vergebens. Dafür entdecke ich auf der anderen Seite der Salzseen einen Flugplatz, der mir so vorher noch gar nicht aufgefallen war; anscheinend der Versuch der Allianz, doch wieder in der Tundra Fuß zu fassen.
Ich probiere es zunächst ganz im Nordwesten, wo ich weiß dass das Meer beginnt und zumindest einmal das Wasser tief genug zum Angeln ist, doch anscheinend ist der gesuchte Fisch ein Süßwasserfisch. Etwas weiter im Süden werde ich dann allerdings fündig und finde einen kleinen Binnensee an dessen Ufer praktischerweise eine Horde Mammuts grast. Nachdem ich einige lästige Allianzler vertrieben habe, erlege ich eines der Mammuts und springe danach in den See. Tatsächlich bildet sich eine kleine Blutlache in der man mit einem gezielten Angelwurf den gesuchten Fisch fangen kann.
Bei meiner Anreise zum See sind mir allerdings noch zwei Kalu’ak aufgefallen, von denen einer aussieht, wie eine Steinstatue. Beide haben einige Aufträge in einem nahegelegenen Steinbruch für mich. Dass man als Steinstatue nicht gut laufen kann, sehe ich noch ein, aber bei dem anderen Kalu’ak ist es wieder einmal Feigheit oder Bequemlichkeit, den Auftrag nicht selbst auszuführen. Dabei hätte er durchaus Avina, die Stufe 70 Allianzlerin um Hilfe bitten können, die ohnehin bereits dabei ist, Jagd auf die Beryllschatzjäger zu machen. Doch nun ist das meine Aufgabe und ich stelle fest, dass die Schatzjäger viel zu wenige sind, um sie auch noch zu teilen. Nachdem ich ihr mehrfach gedroht habe und sie dennoch nicht verschwunden ist, muss ich selber ein wenig nachhelfen.
Anscheinend ist dieser Steinbruch ein besonderer Steinbruch, denn nicht nur einer meiner Auftraggeber ist eine Steinsäule, sondern auch seine Vorfahren waren schon kleine Steinsäulen. Anscheinend kann man sie trotzdem aus ihrer mißlichen Lage befreien, wenn man einen Kern der Bosheit und einige andere umherliegende Relikte verwendet. Da mir der Ort ansonsten auch sehr mit den unterschiedlichsten Kreaturen befallen zu sein scheint, töte ich lieber sie und ihren Anführer und zerstöre gleich noch ihre Gebäude. Nach meiner kompletten Herrschaftsübernahme werde ich eine Handvoll versklavter Zwergbergarbeiter und Gnomeningenieure schicken, um das ganze wieder aufzubauen.
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Held der Mag’har
By Abalathes | August 23, 2010
Der Himmel ist noch nicht ganz unter Kontrolle
(Screenshot aus “World of Warcraft”
von Blizzard Entertainment)
Bis vor kurzem wußte ich gar nicht mehr so genau, wer die Mag’har waren oder wo sie zu finden waren. Eben eines dieser zahlreichen Völker, die ich auf meinen Reisen getroffen habe und bei denen meine Heldentaten mehr Eindruck hinterlassen haben als sie bei mir. Nun habe ich sie allerdings wieder getroffen und habe mein Wissen dahin gehend aufgefrischt, dass die Mag’har die grünen Weiten von Nagrand bewohnen und teilweise recht spirituelle Anwandlungen haben. Nach Nagrand bin ich zurückgekehrt, weil es dort noch einige unerledigte Aufgaben gibt und ich mag es nicht sonderlich, Dinge nur halbfertig zu erledigen. Aufgrund meiner Vielfachbelastung als Held, Koch, Schneider, Verzauberer, Weltherrscher, Allianzbezwinger, Ex-Alchemist, Buchautor, Meisterjäger und unerreichtes Vorbild passiert mir das jedoch leider immer wieder, denn die Zahl der Aufgaben, die auf mich einstürmen übersteigt das, was ein normaler Untoter zu tun hat, um ein Vielfaches.
Doch wo ich auch gucke, gibt sich alles friedlich, mit Ausnahme vielleicht des Himmels, wo ständig astrale Stürme toben. Doch wie hoch ich auch fliege, scheint der Himmel weiterhin fern zu bleiben, so dass ich noch nicht weiß, was ich gegen diese astralen Stürme tun könnte. Stattdessen befrage ich die Einheimischen sehr sorgfältig, ob es nicht doch noch das eine oder andere Problemchen geben könnte. Einige werden dabei selber zum Problem und überleben diese Frage nicht, während mir andere Geschenke machen, was tatsächlich eines meiner offenen Probleme löst. Mindestens ein weiteres muss ich allerdings noch lösen. Da ich hier in Nagrand selbst nicht weiter komme, versuche ich es noch einmal mit einer vagen Spur, die aus Nagrand nach Auchindoun führt. Die Spur zum “Buch der teuflischen Namen” hat sich ja bereits als Irrweg herausgestellt.
In Auchindoun betrete ich die Auchenaikrypta, die ein weiteres Verließ in dieser uralten Stätte ist. Bislang erschien mit die Krypta, nicht zuletzt wegen des Rufes des Schattenlabyrinths, das unwichtigste Verließ an diesem Ort zu sein. Doch als sie dann betrete, erinnere ich mich, bereits zuvor an diesem Ort gewesen zu sein. Ein eher harmloser Ort, schlecht erhalten, wo sich zwischen Skeletten und Kultisten zusätzlich noch irgendwelche Phasenwandler herumtrieben, von denen man nie wußte, ob man diese auch töten mußte oder nicht. Ich hatte mich damals für das Töten entschieden.
War der Besuch der Auchinaikrypta beim ersten Mal recht einfach so ist er mittlerweile problemlos und ich frage mich, ob ich diese Krypta nicht bereits bis zum Ende erforscht habe. Doch als ich in der Ferne hinter einer Brücke über einen Abgrund ein großes fliegendes Auge sehe, kommt die Erinnerung an Ereignisse, die ich lieber aus meinem Gedächtnis verdrängt hatte. Doch dieses Mal lasse ich mich nicht von einem fliegenden Auge abhalten und erhalte nach einen kurzen Intermezzo die offizielle Erlaubnis passieren zu dürfen.
Glücklicherweise ist die Krypta, wie der Name ja bereits vermuten läßt, nicht sonderlich groß und so stehe ich schon bald Exarch Maladaar und seinen 99 Skeletten gegenüber. Leider ist hundert gegen einen kein faires Verhältnis, wenn man einem unbesiegbaren Hexenmeister gegenübersteht, und so dauert es nicht lange, bis ich alleine in der großen Krypta stehe. Während ich noch überlege, was ich denn hier nun tun soll, so ganz alleine, erscheint ein fliegendes Kristalllichtsymbol mit dem Namen D’Ore und in mir erwacht die Hoffnung, tatsächlich im Auftrag der Mag’har und damit von Nagrand unterwegs zu sein, denn die Mag’har sind mir bereits vorher aufgefallen, auf solche Lichtgestalten abzufahren.
D’ore erzählt mir von irgendwelchen Spiegelsplittern und Orkurahnen, was im wesentlichen das übliche spirituelle Gewäsch ist. Dennoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass an den meisten dieser Geschichten am Ende etwas dran ist und so reise ich zum Oshu’gon in Nagrand und halte den Orkahnen, die dort tatsächlich herumlaufen im wörtlichen Sinne einen Spiegel vor, was diesen allerdings gar nicht so recht gefallen will. Sie verwandeln sich in kleine Elitemonster, so dass ich jedes mal eine Art Teufelsaustreibung vornehmen muss. Der Rest hingegen ist schnell erzählt und besteht im Wesentlichen aus pendeln zwischen Großmutter Gejah in Garadar und zahlreichen ihrer Familienmitglieder, zu denen erstaunlicherweise auch Thrall, mein Statthalter in Orgrimmar, gehört. Am Ende werde ich nicht nur verdientermaßen zum Helden der Mag’har ernannt, sondern ich habe auch endlich meine Schuldigkeit in Nagrand erledigt. Und da Nagrand der letzte Flecken mit offenen Aufgaben gewesen ist, kann ich nunmehr die Scherbenwelt als meinen Besitz proklamieren und als offiziell befriedet erklären.
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Das Wohlwollen der Netherschwingen
By Abalathes | August 22, 2010
Derzeit läuft es zumindest ganz gut beim Kochen und seitdem ich anerkannter Nordend-Gourmet bin, werde ich mit zahlreichen Kochpreisen überhäuft. Doch ansonsten komme ich derzeit nicht so richtig voran, weil ich soviele Dinge auf einmal zu tun habe und ich daher immer wieder in die alten Welten zurück kehre, um dort einige Dinge zu erledigen. Meist handelt es sich dabei um Kurzbesuche, während ich immer noch auf Goldeinnahmen im Auktionshaus warte. So mache ich zum Beispiel hin und wieder Kurzbesuche bei den Netherschwingen, um mich dort etwas beliebter zu machen. Der Grund ist ein Geheimtipp den ich von Dorandir, dem Hexenmeister bekommen habe.
Die Probleme der Netherschwingen sind jedoch immer wiederkehrend und nicht von großer Bedeutung. Bei jedem meiner kurzen Besuche vergifte ich ein paar Peons, nachdem ich zuvor einige Transporter vom Himmel geholt habe. Dann begebe ich ich mich in die Minen, wo ich nach dem Rechten sehe und nebenher mehr Netherkristalle sammle als nötig sind. Wenn ich Glück habe finde ich sogar ein paar Netherschwingeneier, wenn ich Pech habe treffe ich auf eine Gruppe feindlich gesinnter Allianzler. Letzteres ist immerhin eine, wenn auch selten willkommene, Abwechselung. Allerdings bin ich auch nicht sonderlich aufmerksam und erst nach einigen Besuchen bemerke ich, dass einer der Vorarbeiter ebenfalls einen Auftrag für mich hat, den ich ohnehin bei jedem Besuch automatisch erledige, denn die Felshetzer in der Höhle erscheinen mir so gräuslich, dass ich es jedes mal als meine Aufgabe betrachte, die Minen zumindest teilweise von ihnen zu befreien. Wenn ich das nur schon früher gesehen hätte. Endlich ist jedoch meine mühevolle Arbeit von einem gewissen Erfolg gekrönt, denn ich habe nicht nur zahlreiche Eier in den Minen gefunden, sondern es mittlerweile geschafft, dass die Netherschwingen mein Wirken wohlwollend aufgenommen haben. Dadurch sind auch mehr Einheimische bereit, mich um meine Hilfe zu bitten. Sogar in der Mine erhalte ich nun einen zusätzlichen Auftrag für meinen Rundgang von Ronag dem Sklaventreiber.
Doch über der Erde im Lager der Netherschwingen wird mein Aufstieg noch viel deutlicher. Nicht nur, dass ich nun offiziell den Rang eines Hauptmanns bekleide. Ich werde nun vom Anführer der Illidari mit weiteren Aufgaben betraut. Außerdem darf ich der legendären Flugschule der Netherschwingen beitreten. Diese ist allerdings mehr ein lahmer Veteranentreff, der mehr als erfreut ist, endlich mal jemanden zu finden, mit dem sie sich in ihren verrosteten Flugkünsten messen können. So muss ich nacheinander gegen Murg “Grufti” Moorbiss, gegen Trope den Rußhuster, gegen Corlock den Veteranen, gegen Schwadronskommandant Ichman und gegen Schwadronskommandant Mulverick im sogenannten Drachenmalrennen antreten. Mit etwas Glück, hoffe ich, bekomme ich am Ende für meine Leistungen endlich die Erlaubnis, einen Netherschwingendrachen mitzunehmen. Immerhin wäre das nur konsequent, nachdem die alten Herren eingesehen haben, dass die Tiere bei ihnen nicht wirklich von fähigen Piloten benutzt werden.
Müde und altersschwach tapern die alten Herren zum Startpunkt auf der Landebahn und es dauert jedes Mal eine gute Minute, bis sie es endlich schaffen, überhaupt von der Landebahn abzuheben. Ich überlege jedesmal, ob sie es überhaupt noch schaffen oder auf dem Weg an Altersschwäche sterben oder ob diese nervige Startverzögerung dazu führen soll, dass ich eingeschlafen bin, bevor das Rennen überhaupt startet. Wenn sie es allerdings tatsächlich einmal geschafft haben, sich in die Luft zu erheben, werden sie wesentlich geschmeidiger und aktiver. Fast wie eine dicke Robbe, die sich in ihrem Element auch wesentlich eleganter bewegt als an Land. Allerdings sind ihre Flugtiere wohl auch etwas wenig benutzt worden. Sie verlieren ständig Gegenstände oder Energieentladungen, fast könnte man den Eindruck gewinnen, dass sie damit gezielt auf mich schießen würden. Insgesamt sind die Rennen jedoch kein großes Problem, obwohl ich hin und wieder von einem der abgeworfenen Dinge getroffen werde. Erst Mulverick erweist sich als ernster Gegner, der mich tatsächlich dreimal abhängt als grelle Energieblitze mir komplett die Sicht nehmen und ich ihn anschließend nicht mehr wieder finden kann. Auf ein weiteres Rennen aber ich aber überhaupt keine Lust mehr, weil es mir viel zu lange dauert, bis die langweilige Startprozedur abgeschlossen ist. Außerdem hat sich beim letzten Versuch ein Allianzler dazugesellt, den ich nicht auch noch im Auge behalten kann. Also erst mal reicht mir das Wohlwollen der Netherschwingen und wenn sie sich erstmal respektvoll oder gar ehrfürchtig mir gegenüber verhalten, kann ich ihnen bestimmt auch so einen ihrer Drachen abschwatzen. Wenn das nicht reicht, werde ich wohl doch noch mal am Veteranenrennen teilnehmen müssen oder mir einfach mit Gewalt nehmen, was mir ohnehin zusteht.
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Blitzendes Eis
By Abalathes | August 17, 2010
Die Drachenöde ist entgegen dem, was man aufgrund ihres Names vermuten könnte, eher eine Eisöde. Nur ganz vereinzelt trifft man hier auf humanoide Lebewesen, wie den zu seinem Unglück steckbrieflich gesuchten Magister Keldonus. Seine Lieblingswaffe ist eine Art Kugelblitz, der sich allerdings nicht bewegt, sondern den Magister selbst umgibt. Welchen Effekt das haben soll, außer dem Licht, das sich ohnehin nur schlecht vom weißen Eis abhebt, kann er mir leider nicht erklären, weil er zuvor einen Unfall mit etwas Schattenmagie hat. Was für eine Ironie des Schicksals.
Ein wenig versteckt, trifft man auf Ethenia Mondnacht, die einsam steht und auf Rache sinnt. Rache gegen eine setsame Bande von Magiern und anderen Hilfszauberern und da bin ich doch schon alleine aus Neugier bereit, ihr zu helfen. Die Gesuchten finden sich nicht weit entfernt auf den Eishängen, was es manchmal schwer macht, sie alle zu jagen, ohne zwischendurch ein Fluggerät zu verwenden. Noch schlimmer ist es mit ihrem Anführer Arkanimus, der sich in einer Eisspalte zu verstecken versucht. Dabei sind die anderen Eismagier nicht so gehimniskrämerisch, sondern üben sich offen in der Herstellung weit sichtbarer Blitzspiele. Blitze sind anscheinend wirklich wieder in Mode. Ich nutze die sich bietende Gelengenheit, um meinen Teppich endlich mal wieder so richtig magisch aufladen zu lassen.
Wer keine Freude an Blitzen hat, hat meist Freude am Verstecken, denn dies sind anscheinend die Hauptbeschäftigungen hier. Im Wald macht Verstecken ja auch keinen Spaß, weil es viel zu einfach wäre und Blitze sind dort ebenfalls verboten, wegen der hohen Feuergefahr. Hier aber können tapfere Recken wie Banthok Eisnebel sich allerdings beweisen und durch heldenhaftes Verstecken ihre Künste beweisen. Zum selber suchen ist er allerdings nicht aufgelegt, und so muss ich den Teppich erklimmen und mich auf die Suche nach Tivax den Brecher, Sinok den Schattenwüterich und Anah’ra den Manipulierer machen. Tatsächlich sind diese wesentlich besser versteckt als Banthok. Nachdem dieser einsieht, dass er zum Verstecken nicht mehr taugt als, sagen wir, die riesenhafte Kreatur Anub’et’kans, würde er gerne zurück nach Hause.
Doch zuvor muss eben jener Anub’et’kans um die Ecke gebracht werden und ich erkenne rasch, dass ich der Riesenkretur Unrecht getan habe. Obwohl ich sie schon oben auf einer Turmspitze entdeckt habe, bleibt sie weiter so angestrengt vertsteckt, dass ich sie nicht angreifen kann. Erst durch einen Mechanismus am Boden kann ich sie aus der Konzentration bringen und besiegen, wobei ich ich nebenher noch zugleich die Macht der Horde demonstriere. Und damit nähert sich dieser sehr seltsame Ausflug langsam dem Ende. Roanuk Eisnebel wird befördert. Koltira Todesweber freut sich über den fleischgebundenen Folianten, den ich ihm mitgebracht hat, weil Hauptmann Gort ihn nicht wollte. Ich fühle mich dennoch weiterhin ein wenig verwirrt und wie in einem dadistischen Traum. Ich hoffe nur, dass ich mich nicht bei den verseuchten Tieren angesteckt habe, frage aber sicherheitshalber noch einmal den Doktor. Mein Tagwerk kommt mir heute so seltsam vor, sage ich ihm, fast ein wenig durcheinander. Fast fürchte ich das Eis ist mir auf die Sinne geschlagen, ich brauche dringend eine Herausforderung, um mich wieder zu berappeln.
Doch ich fürchte ich bin nicht verstanden worden. Die Aufgabe, die mir der Doktor als Kur vorschlägt, sieht nicht nach einer geigneten Heilung aus. Außerdem ist es schon wiedr was mit Verstecken. Ich fürchte ich muss die Drachenöde dringend verlassen, bevor ich den Verstand verliere…
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Das den Anub’ar unbekannte Geheimnis
By Abalathes | August 15, 2010
Ich weiß immer noch nicht genau, ob die Anub’ar nun eigentlich Insekten sind oder was für eine Rasse sie darstellen. Leider kann man sie auch nicht fragen, da sie keinerlei nennenswerte Zeichen von Intelligenz zeigen. Einige Vertreter dieser seltsamen Spezies finde ich zumindest in einer Erdhöhle im Westen der Drachenöde. Allerdings sind viele von ihnen bereits tot und es ist nicht ganz klar, ob sie sich selber zerfleischt haben oder ob noch jemand anders in der Höhle anwesend ist. Zumindest bleibe ich wachsam. Aber dennoch kann ich niemanden entdecken. Dafür finde ich zahlreiche Kristalle, die seltsamerweise Schwarzes Blut von Yogg-Saron genannt werden, obwohl sie eher grünlich-blau leuchten. Ich nutze die temporäre Unpäßlichkeit der Anub’ar, um problemlos zahlreiche dieser Kristalle einzusammeln.
… Friede den unterirdischen Palästen.
(Screenshot aus “World of Warcraft”
von Blizzard Entertainment)
Anschließend muss ich allerdings noch einmal zu der Höhle zurückkehren, um einige Waffen der Geißel bei den Anub’ar zu sammeln. Mir war gar nicht aufgefallen, dass diese Waffen tragen, aber oftmals wird der Begriff Waffe ja weit interpretiert. Auf jeden Fall bin ich, dass sich die Anub’ar in der Zwischenzeit wieder etwas erholt haben und es wieder genügend von ihnen gibt, um nach Waffen zu suchen. Während ich dazu immer tiefer in die kleine Höhle eindringe, entdecke ich unerwartet einen riesigen geheimen Ort. Ich hätte nie erwartet, einen solchen Ort in so einem Erdloch zu finden und ganz sicher haben ihn nicht die Anub’ar erbaut. Allerdings ist dieser Ort weitgehend unbewohnt und so weitläufig, dass ich zunächst einmal keine Zeit habe, ihn genauer zu inspizieren. Es wäre auf jeden Fall ein gutes Versteck und ein geheimer Unterschlupf. Schade, dass ich mittlerweile viel zu mächtig bin als dass ich mich noch vor irgendjemanden verstecken muss. Die riesigen Hallen könnten aber später eine gute Schatzkammer abgeben. Wenn ich denn dann endlich mal wieder zu Gold komme. Die Belohnung für Hochkultist Zanga, der sich in der Vorhöhle bei den Anub’ar versteckt hat, ist allerdings ein bescheidener Anfang und wird die Höhlen kaum füllen können.
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