Metaebene: Learning by doing
By Metaebene | January 3, 2012
Ich bin ja ein treuer WoW-Spieler, was schon allein daran liegt, dass ich meist nicht die Zeit habe, mir andere Rollenspiele genauer anzusehen. Trotzdem lese ich natürlich auch Artikel über andere Spiele und schaue Trailer, um mir einen Eindruck zu verschaffen. Als ich neulich ein Fan-Movie von Skyrim geschaut habe, war ich von der Grafik sehr beeindruckt und das einzige, was störte, war dass der Spieler im Video ständig unnötigerweise irgendwelche Lichteffekte erzeugte. Bis mir schließlich klar wurde, das er anscheinend versucht, beim Laufen nebenbei seine Zauberfähigkeit durch Anwendung der Zauber zu verbessern. In diesem Moment war Skyrim für mich gestorben, denn “Learning by doing” ist für mich eines der schlimmsten und abstoßendsten Konzepte im Rollenspiel.
Dabei ist die Grundidee nicht mal schlecht, sondern erscheint auf den ersten Blick sogar zwingend zu sein, denn wie sollte man denn etwas lernen, wenn man es nicht anwendet? Ist doch im wirklichen Leben auch so. Zum Glück ist, dass aber kein zwingender Grund, das dann auch in ein Spiel zu übernehmen, denn auch wenn das Konzept realitätsnäher ist, hat es ein paar entscheidende Nachteile, die für mich eine Menge Spielspaß nehmen. Diese Erfahrung habe ich zuerst bei “Harnmaster” gemacht, das mich schließlich so angeödet hat, dass ich danach auf Jahre die Pen&Paper-Rollenspiele beiseite gelassen habe. Später wurde das Konzept immer mal wieder in Computer-Rollenspielen aufgegriffen, die ich dann auch nicht lange gespielt habe.
Im Prinzip gibt es zwei Dinge, die ich als Nachteil empfinde. Das erste ist, dass sich das realistische Konzept beißt mit dem Anspruch, im Spiel aufzusteigen und besser zu werden. Man muss kein Hardcore-Nerd sein, um die Freuden eines Stufen- und Fähigkeitenanstiegs zu schätzen zu wissen und nur den eingefleischtesten Rollenspiel-Rollenspielern wird eine solche merkliche Charakterentwicklung komplett nebensächlich sein. Wenn die Steigerung jedoch durch Anwendung erfolgt, dann muss man ständig anwenden, wie der Spieler im oben genannten Video. Bei Ultima meine ich mich zu erinnern, dass man stundenlang sinnlos Wälder abgeholzt hat, um Stärke zu steigern und ständig hackt und zaubert man, um endlich seine Fähigkeiten so weit zu entwickeln, dass sie im Ernstfall dann brauchbar sind. Was mich also konkret stört ist, dass man dazu verleitet ist, stupiden monotonen Unsinn zu tun, um etwas zu erreichen.
Der zweite Nachteil tritt hauptsächlich ein, wenn das System versucht, den oben genannten Nachteil dadurch einzuschränken, dass nur “sinnvolle” Aktionen zu einem Lerneffekt führen. Das geht dann völlig in die Hose, denn zum einen wird die gewonnene Realität dabei wieder über Bord geworfen. Wenn ich einen Baum zum Bau eines Bootes oder für ein Lagerfeuer fälle, lerne ich etwas, wenn ich hundert Bäume aus Lust und Dollerei umhaue, ist der Lerneffekt nicht vorhanden? Das ist nicht nur unlogisch, sondern führt auch zu endlosen Diskussionen mit dem Spielleiter, ob eine Aktion sinnvoll war und zu Verrenkungen der Spieler, wie man die eigenen Aktionen irgendwie als sinnvoll verkaufen kann. Für ein Computerrollenspiel ist es noch schwieriger, “sinnvoll” und “unsinnvoll” zu trennen und hier kann ein Spieler nicht einmal mehr diskutieren, wenn er anderer Meinung ist.
Wenn dann trotzdem nur “sinnvolle” Aktionen zählen, führt das zu einer sehr eingleisigen Charakterentwicklung. Denn die Dinge, die man kann und regelmäßig benutzt, werden immer weiter gesteigert, wenn man jedoch etwas Neues lernen will, hat man eine endlose Durststrecke, bis man mit der neuen Fähigkeit mal irgendetwas reißen kann. Denn niemand benutzt die neuerworbene Axt im Kampf gegen die Monsterübermacht, wenn er eigentlich Fernkämpfer ist, es sei denn, er ist sehr schmerzbefreit was eigene Tode angeht. Bei fremden Toden wird es dann noch schwieriger und der neu selbsternannte Heiler wird es schwer haben, verletzte Gruppenmitglieder zu finden, die sich seinen Quacksalberfähigkeiten aussetzen, wenn es doch Heiltränke und professionelle Heiler gibt.
Auch WoW verwendet zum großen Teil Learning by Doing und tatsächlich sind das auch die Spielbestandteile, die komplett missraten sind. Wer eine neue Waffenfähigkeit lernt, macht eben eine Weile keinen Schaden, weil er niemanden trifft. Weil WoW jedoch sehr spielerfreundlich ist, stirbt man bei den meisten Mobs wenigstens nicht (oder geht in irgendein Startgebiet), sondern muss nur eine Stunde sinnlos Zeit verschwenden. Beim Angeln ist es genauso, wobei der Zeitaufwand eher in Spieltagen zu messen ist. Ausgerechnet das Handwerk ist noch einigermaßen gelungen, weil es einen Materialaufwand erfordert und damit eigentlich ein Kauf- und Investitions-Lernen ist. Das sinnlose Herstellen dutzender gleichartiger Gegenstände ist da eben nerviges Beiwerk.
Alles in allem ist Learning by doing also eine tolle Idee, die einfach nicht gut funktioniert. Den Realismus, den sie auf den ersten Blick verspricht, kann sie auf den zweiten Blick nicht einlösen. Und Realismus hat irgendwo auch Grenzen, denn niemand möchte ernsthaft, dass sein Lieblingsheld mitten in der Instanz vor einem Bosskampf die Gruppe für eine Viertelstunde mit den Worten verläßt: “Kann gleich weitergehen, aber Durkan der Große muss eben mal für kleine Krieger.”
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Von der Traufe in die Regentonne
By Abalathes | December 30, 2011
Tatsächlich befinde ich mich wieder in Gnomeregan - allerdings wieder ganz am Anfang und über Nacht sind auch alle Kreaturen an diesen Ort zurückgekehrt. Daher mache ich noch einmal einen Durchgang von oben bis ganz nach unten. Wobei ich nach unten immerhin schnell mit einem Fallschirm gelange.
Am Ende kann ich zwar den Robogenieur Thermadraht töten, trotzdem habe ich das Gefühl, nicht alles gesehen zu haben. Denn ich treffe zwischendurch immer wieder auf Stanzmaschinen, die irgendwelche farbigen Zugangsdaten von mir haben wollen, mit denen ich nicht dienen kann, da ich selbige nirgends finden kann. Auch in den zahlreichen schmutzverkrusteten Objekten, die ich alle ordentlich reinigen lasse, findet sich kein Hinweis.
Beim Weiterflug gelange ich nach Westfall, wo ich mir zuerst einmal eine merkwerdige Staubsäule im Norden näher angucke. Doch anscheinend handelt es sich dabei lediglich um ein Zierobjekt, das zwar hübsch anzuschauen ist, aber keinerlei Wirbelwirkung aufweist. Ich fliege daher weiter und als ich fast an der Nordgrenze bin, kommt mir die Idee, dass im Süden der Region doch die Todesminen zu finden sind. Also kehre ich wieder um und statte dem Ort einen Besuch ab. Den Eingang zu den Vorminen finde ich schnell, allerdings brauche ich einige Zeit bis ich wirklich in die Tiefen der Todesminen finde. Ich versuche dabei, die ganzen niedrigstufigen Allianzler zu ignorieren, allerdings kann ich auch nichts dafür, als einer von ihnen von meinem treuen Ikziltom erschlagen wird, als er versucht einen Zauberspruch gegen mich zu senden. Wie kann man nur so blöd sein und trotzdem glauben in den Todesminen Erfolfg zu haben? Zum Glück muss ich das Prädikat “blöd” nicht auf meinen Navigationsgehilfen übertragen, denn schließlich finde ich das Eingangsportal zu den Minen und töte dort die versammelte Prominenz der Defias. Die wenig klangvollen Namen lauten: Feinschnitter der Defias 5000, Helix Ritzelbrecher, Glubtot, Admiral Knurrreißer und Käpt’n Krümel.
Eigentlich hatte ich mir allein vom Namen her etwas mehr von den Todesminen versprochen und so verlasse ich ihn dann recht schnell durch den Hinterausgang und setze meine Reise fort. Noch immer bin ich ja auf dem Weg nach Vash’ir. Dabei taucht am Horizont eine größere Stadt auf: Sturmwind. Nun, ich muss zugeben, meine Neugier hat mich dabei etwas vom Weg abgebracht. Aber ein paar Runden über Sturmwind zu fliegen ist sicher auch recht kurzweilig. Naja kurz ist es auf jeden Fall und daher eher nicht so sehr weilig, denn irgendetwas holt mich urplötzlich vom Himmel herunter und bringt mich in die wenig gastfreundlichen Arme der dortigen Allianzler. Zum Glück erkennt mich keiner von ihnen und keiner stellt am Freidhof irgendwelche dummen Fragen.
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Vom Regen in die Traufe
By Abalathes | December 21, 2011
Nachdem ich enttäuscht vor den Toren des Dunkelmondjahrmarkts gestanden habe, sind wohl einige Tage vergangen. Der Jahrmarkt ist mittlerweile weiter gezogen und auch ich bin ohne es zu merken weitergezogen und finde mich vor den Berghöhen von Donnerfels wieder. Also fliege ich schnell hinauf zu diesem Kuhdorf oben auf den Hügeln und muss leider feststellen, dass mein Auktionsberater immer noch nicht anständig funktioniert und ich so schnell offenbar keinen Ersatz bekomme. Also verkaufe ich alles, was nicht besonders wertvoll zu sein scheint, bei den örtlichen Händlern, was etwas schade ist. Denn im Auktionshaus hätte ich mehr Geld dafür erhalten und derzeit habe ich nur etwa 2000 Goldstücke in der Tasche. Ich nutze meine kurze Anwesenheit, um meine Kochfertigkeit und meine Angelfertigkeit zu steigern, indem ich einige Einkäufe erledige und im nahegelegen Steinbullensee nach Krebsen angle.
Dann höre ich von Whulwest Kupferzwick, dass Altvater Winter wieder im Land sei. Darum reise ich mit einem Linienflug nach Orgrimmar. Dort finde ich heraus, dass der alte Mann weiterhin nur auf Leckereien aus ist. Aber diesmal kaufe ich keine Eier für zig Gold das Stück nur um ein paar Plätzchen zu backen. Geschenke gibt es ja auch keine - zumindest die unter dem Baum sind alle Attrappen. Angeblich ist schon wieder die Lieferung der Kokelwälder im Vorgebirge des Hügellands aufgehalten worden. Da sollen sich andere drum kümmern.
Ich beschließe, meine angefangenen Aufträge in Vash’ir fortzuführen. Doch am Steg von dem ich das erste Mal dorthin gelangt bin, finde ich niemanden mehr, der mich dorthin bringen würde. Also muss ich wohl wieder einen Linienflug zu den Östlichen Königreichen nehmen. Doch bei der Ankunft im Schlingendorntal muss ich feststellen, dass ich nicht aussteigen kann, weil ich feststecke. Zum Glück kann ich mich mit meinem Reisestein nach Orgrimmar zurückteleportieren - muss aber dann die Reise noch einmal machen.
Im Basislager von Grom’Gol entdecke ich jedoch einen merkwürdigen Teleporter, der meine Aufmerksamkeit erregt. Da ich von Natur aus ein neugieriger Untoter bin, trete ich auch auf die ausdrückliche Warnung vor möglicher desintegration hinein und finde mich plötzlich in den riesigen Hallen von Gnomeregan wieder. Dort stürme ich durch die riesigen Hallen und gelange immer tiefer in dieses unterirdische Konstrukt. Schließlich stelle ich fest, dass alles wohl wieder etwas länger dauern wird und lege mich erstmal zur Nachtruhe. Bin schon gespannt, wo ich dann beim nächsten Mal aufwache.
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Der Festverpasser
By Abalathes | December 11, 2011
Nachdem ich vom Braufest nur noch die abgegessenen Tafeln mitbekommen habe, freue ich mich umso mehr, dass ich dann einige Tage wenigestens ein wahrhaft eiskaltes Bier in meinem Postfach finde. Die Mitgliedschaft in der “Bier des Monats e.V” macht sich langsam bezahlt.
Ich mache mich dann aber auf die Suche nach dem Dunkelmondjahrmarkt, aber finde zunächst niemanden, der etwas darüber weiß. Stattdessen treffe ich auf die Veranwortlichen für Kochkunst und Angeln, die mich um ihre Hilfe bitten. Darum suche ich nebenbei nach stacheligen Feigen und angele in müllverseuchten Goblingewässern.
Dann endlich finde ich auch einen Gesandten vom Dunkelmondjahrmarkt und schaffe es, mich zur Festinsel zu teleportieren. Dort mache ich mich gleich auf zum Ufer, um dort nach einem Flusspony zu angeln. Zwischendurch reitet zwar der eine und der andere Allianzler vorbei, doch nach einer Weile und 120 Fischen später habe ich nur eine durchnässte Kiste und eine verschlossene Kiste geangelt, die für mich beide wertlos sind.
Frustriert und ohne die geringste Lust heute noch zu angeln oder an den albernenen Festivitäten des Jahrmarkts teilzunehmen, stelle ich fest, dass ich wieder ein Fest verpasst habe. Ich bin wohl nicht so recht in Feierlaune.
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Der Rest vom Fest
By Abalathes | November 3, 2011
Nachdem ich auf dem Friedhof des scharlachroten Klosters stehe und den kopflosen Reiter nicht finden kann, überlege ich was schiefgelaufen sein könnte. Vielleicht hat Ikziltom auch den Reiter einfach im vorbeigehen umgehauen, wie er es mit Blutmagier Thalus gemacht hat? Allerdings habe ich auch keine dummen Sprüche gehört und keinen Kürbis gesehen, wie es dem Kopflosen doch eigenlich so gefällt. Enttäuscht reise ich zurück nach Ogrimmar, wo ich mich mit etwas Nugat zu trösten versuche. Dabei erfahre ich, dass der Kopflose dieses Jahr, wie angeblich immer, nur den Helden der höchsten Stufen entgegentritt. So ein Ärger, ich vergesse das immer wieder da ich ja nicht in Stufen sondern in Unbesiegbarkeitsfaktoren gemessen werden.
Um ein Zeichen zu setzen, dass man sein soziales Umfeld nicht nach Stufen wählen muss, treffe ich dort Edgar Siegesfroh und unterhalte mich mit ihm über eine seltsame Kiste, die angeblich nicht geliefert wurde. Ich stelle fest, dass tatsächlich keine Lieferung stattfand, weil tote Kuriere im Allgemeinen sehr unzuverlässig liefern - insbesondere, wenn es sich dann auch noch um Hehlerware handelt. Mit sorgfältigen Marktuntersuchungen und unter Einhaltung alle Sicherheitsmaßnahmen komme ich schließlich auf die Spur eines merkwürdigen Sammlers. Dieser versucht in einem sehr geheimen Treffen, im Innenhof in Unterstadt an die Kiste zu gelangen. Doch eine Spur von kleinen Spinnen weist mir den Weg zum Treffpunkt. Nachdem ich den Sammler beiseite genommen habe, stellt sich die Frage, was ich mit der Kiste machen sollte. Ich stelle fest, dass die Kiste selber laufen kann, also nehme ich sie mit und behalte sie als Haustier. Sie ist sehr possierlich und frißt andere kleine Tiere, die sich in ihre Nähe wagen. Zumindest in freier Wildbahn.
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Kopfloser Reiter: Scharlachrotes Kloster
By Abalathes | November 2, 2011
Nachdem ich den kopflosen Reiter wie zu erwarten war nicht in den Schwarzfelshöhlen getroffen habe, muss ich ihn wohl im Scharlachroten Kloster aufsuchen, wo er in den letzten Jahren sein Unwesen getrieben hat. Doch zuvor werde ich mich einigen der Festtagsaktivitäten widmen. Erstmal sorge ich dafür, dass das Feuer beim Weidenmann nicht ausgeht. Anschließend sogar ich dafür, dass auch in der Stadt selbst das Fest ungetrübt verläuft, denn die heimtückischen Allianzler haben dort Stinkbomben mit Veilchenduft abgeworfen und das stinkt widerlich. Nebenher sammle ich noch ein paar Kakerlaken ein, die von dem Gestank offensichtlich betäubt wurden. Als Belohnung gönne ich mir ein paar Feiertags-Pfefferminzdrops.
Auf dem Weg zum Kloster mache ich Station am Blendwassersee, wo ich mir einen leckeren Hecht fange. Die Reise zum Kloster geht recht fix, weil ich mittlerweile auf direktem Weg dorthin fliegen kann. Seit dem Aufheben der Flugverbotszone geht alles viel schneller. Auch im Kloster hält mich nichts und niemand auf, außer die Suche nach einem Kompendium sowie die Suche nach Blutmagier Thalus, den ich nicht finden kann, weil ihn wohl Ikziltom nebenher umgelegt hat, und Arkanist Droan. Doch als ich am Firedhof ankomme, ist vom Kopflosen Reiter nichts zu sehen.
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Kopfloser Reiter: Schwarzfelshöhle
By Abalathes | November 1, 2011
Nach langen Reisen durch das Reallife-Universum kehre ich zurück nach Ogrimmar, wo ganz offensichtlich schon wieder gefeiert wird. Ich bin aber froh, dass es die Schlotternächte sind, den die gehören zu meinen liebsten Festen, wie das Abstimmungsbild am Ende dieses Eintrags deutlich zeigt. Da freue ich mich jedes mal auf meine Begegnung mit einem lieben Feind, nämlich dem Kopflosen Reiter. Von einem sprechenden Kürbiskopf wird mir bestätigt, dass er auch dieses Jahr wieder sein Unwesen treibt und er gibt mir eine Liste von Höhlen und Labyrinthen, wo ich den Reiter aber nicht finden kann. Also vertraue ich auf mein Glück und melde mich einfach zufällig irgendwo.
Da ich weitere Informationen nicht bekommen kann und die Festlichkeiten in Ogrimmar doch einigermaßen dürftig ausfallen, mache ich mich auf die Reise nach Unterstadt, die ohnehin meine Lieblingshauptstadt ist und wo ich wieder viel zu lange nicht gewesen bin. Hier weiß man gleich besser zu feiern. Und man hat eine riesige Strohpuppe so trickreich aufgestellt, dass man kaum sagen kann, ob sie auf Säulen oder auf dem Boden steht. Außerdem gibt es hier zahlreiche Feiertagsaktivitäten.
Als ich mich gerade näher mit den möglichen Aktivitäten beschäftigen will erreicht mich der Ruf aus dem Untergrund und ich bin kurz darauf in den Schwarzfelshöhlen. Irgendwie bezweifle ich ja, dass sich der Kopflose Reiter an solch einem abgelegen Ort versteckt, aber mal sehen. Tatsächlich aber ist der Reiter nicht aufzufinden. Es gibt zwar einige größere Kreaturen doch die sind einfach kein Vergleich zum Reiter und außerdem haben sie nicht so ein tolles Pferd. Am Ende ist die Reise aber immerhin doch ein kleiner Erfolg, da ich einige kleinere Gegenstände finde, die immerhin meine Kampfwerte dramatisch steigern, obwohl ich nicht einmal eine Stufe aufgestiegen bin:
Stärke: 69 (- 16)
Beweglichkeit: 161 (- 16)
Ausdauer: 2447 (+ 322)
Intelligenz: 1545 (+ 196)
Willenskraft: 583 (- 88)
Meisterschaft: 10.07 (+ 0.60)
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Zaubermacht: 2488 (+ 189)
Tempo: 1.55% (+ 2.59%)
Trefferchance: 4.55% (- 0.09%)
Kritische Trefferchance: 15.53% (+ 3.01%)
Zauberdurchschlagskraft: 0 (+ 0)
Manaregeneration: 759 (- 28)
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Kampfregeneration: 375 (+ 0)
Rüstung: 5769 (+ 364)
Ausweichen: 3.57% (- 0.87%)
Abhärtung: 0 (+ ?)
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Gesundheit: 42.164 (+ 3735)
Mana: 30.426 (+ 2940)
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Gearscore: 4374 (+ 308)
Die Lieblingsfeiertage:
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Braufest
By Abalathes | September 29, 2011
So, bloß weg aus Azshara und erst mal zurück ins nahegelegene Orgrimmar, denn von dort aus kommt man überall hin. Naja prinzipiell kommt man von überall überall hin. Aber in Orgrimmar finde ich einen großen Ballon, mit dem so eine Reise vielleicht zu einem romantischen Erlebnis werden könnte. Doch in dem Moment, wo ich “romantisch” denke wird mir selber ein wenig unwohl.
Anscheinend habe ich etwas viel auf dem Braufest getrunken, das wieder vor der Stadt stattfindet. Im Prinzip hat sich da nicht viel geändert. Gut, der Festplatz ist jetzt an einer etwas anderen Stelle und das Krüge werfen auf den Roboter findet jetzt auf der rechten Seite statt und nicht mehr auf der linken, aber sonst hat sich wenig geändert. Selbst die Dunkelzwerge haben wieder einen Weg durch den Kaninchendraht gefunden.
Auch sonst geht einiges schief. Der Biernachschub ist wieder zusammengebrochen. Als ich mich aufmachen will, wenigstens das Problem zu lösen und den zusammengebrochenen Transportwagen suche, merke ich, dass ich dazu Ortsinformationen aus dem letzten Jahr erhalte und den Obermufti vom letzten Jahr finde ich auch nicht mehr wieder. Toller Reinfall. Wenigstens ist das Bier so gut wie das letzte Jahr und deswegen bin ich ja auch eigentlich hergekommen.
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